Blick in die Mittelhalle des Domkreuzgangs © Michael Vogl

Sanierung des Domkreuzgangs bis 2020

Seit Mai 2015 ist der Domkreuzgang für die beginnende Sanierung geschlossen. Die geplante Generalsanierung sei dringend notwendig, so Hans Weber, leitender Baudirektor des Staatlichen Bauamts. Vor allem Probleme im statischen Bereich und die starke Durchfeuchtung der Wände müssten behoben werden. Der Schwerpunkt der Sanierung liegt auf der Erhaltung der historischen Substanz. Saniert werden der Domkreuzgang an sich, das Domkapitelhaus sowie die Allerheiligen- und Stephanuskapelle. Letztere wurden schon vor einiger Zeit teilweise saniert. Der Domkreuzgang soll jetzt auf einen ähnlichen Stand gebracht werden.

Im Zuge der Instandsetzungsmaßnahmen erhalten Dächer, Gewölbe, Wände und Fundamente eine statisch-konstruktive Ertüchtigung. Der durch Feuchte und Salz geschädigte historische Putz- und Malereibestand sowie die Epitaphien an Wänden und im Boden werden durch restauratorisch-konservatorische Maßnahmen gesichert und konsolidiert. Denkmalpflegerisches Ziel ist es, den morbiden Charakter der Anlage als Denkmalaussage zu erhalten. Für eine öffentliche Nutzung des Kreuzgangbereiches wird die Versorgung mit Energieträgern, der Einbau einer Beleuchtung, die Herstellung einer barrierefreien Erschließung und der Einbau eines Steges zum Schutz der Bodengrabplatten im Mortuarium vorgesehen.

Die vom Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages genehmigten Gesamtkosten betragen etwa 6.990.000 Euro. Das Bistum beteiligt sich dabei in erster Linie an den Kosten für Beleuchtung und Laufstege.

Bilder vom Tag des offenen Kreuzgangs 2015