Gottesdienst im Dom © Michael Vogl

Gottesdienste im Dom St. Peter

Jeden Tag kommen unzählige Menschen in den Dom. Jede und jeder von ihnen hat einen Grund für den Besuch: ein stilles Gebet, Neugier, Kunstinteresse, Suche nach Geborgenheit und Stille. Was immer Sie bewegt, in den Dom zu kommen: Sie sind herzlich willkommen! Hier finden Sie einen Ort der Begegnung mit Gott und Menschen, ein Ort der Erinnerung an die vielen, die vor uns geglaubt haben und ein Ort der Hoffnung auf ein Leben bei und mit Gott – und das seit über 700 Jahren. Der Dom ist die Kirche des Bischofs von Regensburg und des Domkapitels. Patrone sind der Apostel Petrus, die Gottesmutter Maria und die heilige Dreifaltigkeit.

Sie sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste im Dom mitzufeiern und sich im Glauben stärken zu lassen.

Gottesdienste

Sonntag/kirchlicher Feiertag

10 Uhr Kapitelsmesse
musikalisch gestaltet von den → Regensburger Domspatzen und dem → Domorganisten

12 Uhr Heilige Messe

Montag – Samstag

7 Uhr Heilige Messe (Sailer-Kapelle)

Mittagsmeditation

Montag – Freitag (23.4-31.10.2019, nicht an Feiertagen)

12 Uhr Besinnung und Orgelmusik (15 Minuten)

Jeden Samstag findet um 12:05 Uhr in die Dompfarrkirche Niedermünster bei freiem Eintritt 5nachzwölf statt – ein etwa halbstündiges besinnliches Konzert. Weitere Informationen finden Sie unter → Mittagsmusik in Niedermünster e.V.

Besichtigung

Bei Gottesdiensten während des Tages und Sonderveranstaltungen ist keine Besichtigung möglich.

An Sonn- und Feiertagen können Sie den Dom ab 13 Uhr bis zur Schließung des Domes besichtigen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass es aufgrund wichtiger Ereignisse kurzfristig zu unvorhergesehenen Teilsperrungen im Innenbereich kommen kann.


Der Dom, vom Häusermeer behütet – ein Meisterstück des Mittelalters, die Visitenkarte einer längst vergangenen Epoche, aber voller Leben, beseelt vom Genie, vielleicht selbst ein lebendiges Wesen. Wer ihm die Ehre gibt, mag ergriffen, staunend oder einfach überrascht reagieren; der hochbetagte Bau fordert Respekt. Er verstellt buchstäblich den Weg und droht dann, die in sein Halbdunkel tauchen, zu verschlucken. Macht er sie zu einem Teil seiner selbst? Er bleibt tolerant. Auch Argwohn bietet er Platz. Der Dom zwingt niemanden, die Hände zu falten. Seine Gewölbe spannen sich großzügig über die Individualisten des einundzwanzigsten Jahrhunderts und lassen den Gedanken freien Lauf. Bertram Stubenrauch, in: Geist in Stein, Regensburg 2000