Schottenkirche St. Jakob – Romanik von europäischem Rang

Die ehemalige Benediktinerabtei-Kirche war Mutterkirche aller Schottenklöster in Bayern und Österreich. In der heutigen Form stammt sie größtenteils aus der Zeit um 1150-1200. Berühmt ist vor allem die Schauwand des Nordportals mit ihrem rätselhaften Bildwerk, das bis heute Anlass zu verschiedensten Interpretationen gibt. Im Inneren der dreischiffigen romanischen Basilika beeindrucken die Säulen mit ihren prächtigen und phantasievoll verzierten Kapitellen sowie die gediegene Ausmalung im neo-romanischen Stil. Die figürliche Ausstattung stammt zum Teil aus verschiedenen Kirchen und gehörte zu einer Mustersammlung mittelalterlicher Kunst im Priesterseminar.

Termine

Samstags, jeweils 11 Uhr (ganzjährig)

Gebühren

6 € / 4 € ermäßigt

Ticketverkauf

Vor Ort
Begrenzte Teilnehmerzahl!

Treffpunkt

Vorhalle der Schottenkirche St. Jakob

Hinweis

Die Führungen umfassen die Vorhalle und die Kirche, nicht aber den Kreuzgang, der zum Wohnbereich des Priesterseminars gehört. Änderungen vorbehalten.


Basilika St. Emmeram – 1200 Jahre Kirchengeschichte zum Anfassen

Die ab dem 8. Jahrhundert entstandene Basilika St. Emmeram ist mit dem Dom die bedeutendste christliche Kultstätte in Regensburg und war über Jahrhunderte das religiöse, kulturelle und wissenschaftliche Zentrum Regensburgs und Bayerns. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Basilika immer wieder umgebaut und erweitert – letztmalig durch die Gebrüder Asam im 18. Jahrhundert. St. Emmeram repräsentiert wie kaum eine andere Kirche 1200 Jahre Kirchen- und Kunstgeschichte auf engsten Raum. In der Kirche fand der hl. Emmeram seine letzte Ruhestätte. Hier errichtete der hl. Bonifatius im jähr 739 das Bistum Regensburg und weihte Gaubald zum 1. Bischof. St. Emmeram war auch der Wirkungsort des hl. Wolfgang, der im 10. Jahrhundert Bischof von Regensburg war. Seine Gebeine ruhen in der Wolfgangskrypta.

Termine

Derzeit keine öffentlichen Termine.

Für eine Gruppenführung wenden Sie sich bitte an
Infozentrum DOMPLATZ 5
Tel: (0941) 597-1662
domfuehrungen@bistum-regensburg.de

Stiftspfarrkirche St. Kassian – Maria und Kassian in Bildern

Der heutige Bau der erstmals 885 urkundlich erwähnten Kirche St. Kassian stammt aus dem 13. bzw.15. Jahrhundert. Mit der Übertragung der „Schönen Maria“ von Hans Leinberger 1747 kam es in der darauffolgenden Zeit zu einer völligen Neugestaltung des mittelalterlichen Raums. Dabei erhielt die Kirche eine festliche Rokokoraumschale und -ausstattung, die sie bis heute prägt. Nahezu einmalig ist das durchkomponierte Bildprogramm der Fresken mit 3 verschiedenen Bildzyklen zum hl. Kassian, zur Geschichte der „Schönen Maria“ und einem Zyklus mit Szenen aus dem Alten Testament, die sich typologisch auf Maria beziehen.

Termine

Derzeit keine öffentlichen Termine.

Für eine Gruppenführung wenden Sie sich bitte an
Infozentrum DOMPLATZ 5
Tel: (0941) 597-1662
domfuehrungen@bistum-regensburg.de