Ehemalige Klosterkirche St. Vitus

Im Jahr 999 wurde St. Vitus als Benediktinerkloster außerhalb der Stadtmauern gegründet. Um 1100 entstand anstelle des Vorgängerbaus eine romanische Hallenkirche, die erste ihrer Art in Bayern. Kartäuser-Mönche zogen im 15. Jahrhundert in das Kloster ein und führten in der Kartause Prüll gut 300 Jahre ein Leben in völliger Abgeschiedenheit, Askese und Gebet. 1803 wurde die Kartause im Zuge der Säkularisation aufgehoben. Die Kirche dient heute als Krankenhauskirche für das im ehemaligen Kloster untergebrachte Bezirksklinikum. Vor der Kirche befindet sich ein Gedenkort für die etwa 1500 Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Rahmen der T4-Krankenmordaktion von der Heil- und Pflegeanstalt Karthaus-Prüll aus nach Hartheim bei Linz gebracht und dort ermordert wurden oder aufgrund von Mangelernährung in der Regensburger Anstalt sterben mussten.

Termin

Dauer ca. 90 Minuten

Donnerstag, 18. Juli 2019, 14 Uhr

Gebühren

6 € / 4 € (ermäßigt)
Kinder bis 16 Jahre frei

Treffpunkt und Ticketverkauf

St. Vitus, Hauptportal (Ludwig-Thoma-Straße 14b)
Auf 25 Personen begrenzte Teilnehmerzahl!

Hinweis

Die Kirche St. Vitus ist vom 1. Mai bis 31. Oktober 2019 samstags und sonntags jeweils 10:30 bis 17:00 Uhr zur Besichtigung geöffnet.

Diese Führung finden in Kooperation mit der → Katholischen Erwachsenenbildung in der Stadt Regensburg (KEB) statt.