Gottesdienst im Dom © Michael Vogl

Regelmäßige Gottesdienste im Dom

Jeden Tag kommen Menschen in den Dom. Jede und jeder von ihnen hat einen Grund für den Besuch: ein stilles Gebet, Neugier, Kunstinteresse, Suche nach Geborgenheit und Stille. Was immer auch Menschen bewegt, in den Dom zu kommen: Jede und jeder ist herzlich willkommen! Hier finden Sie einen Ort der Begegnung mit Gott und Menschen, ein Ort der Erinnerung an die vielen, die vor uns geglaubt haben und ein Ort der Hoffnung auf ein Leben bei und mit Gott – und das seit bald 750 Jahren. Der Dom ist die Kirche des Bischofs von Regensburg und des → Domkapitels. Patrone sind der Apostel Petrus, die Gottesmutter Maria und die heilige Dreifaltigkeit.

Sie sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste im Dom mitzufeiern und sich im Glauben stärken zu lassen.

Im Dom werden täglich Gottesdienste gefeiert

an Sonn- und Feiertagen

10 Uhr: Kapitelsmesse – musikalisch mitgestaltet durch Chöre der → Regensburger Domspatzen (wieder ab 19. September 2021) und den → Domorganist
12 Uhr: Heilige Messe

an Werktagen (Mo-Sa)

7 Uhr: Kapitelsmesse

Mittagsmeditation: 15 Minuten Texte und Orgelmusik

Ob als Besucherin der Stadt oder als Bewohner: Sie sind herzlich eingeladen, zur Mittagszeit in den Dom und dort zur Ruhe zu kommen zu kommen. Mit dem Mittagsläuten der Domglocken beginnt diese Mittagspause. Texte und Orgelmusik bringen Sie auf neue Gedanken. Sie können Atem holen und Kraft schöpfen für den Tag. Kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik gestalten diese 15 Minuten.

28. Juni bis 30. September 2021

Montag bis Freitag: 12 Uhr

Hinweise angesichts von COVID-19

Alle Gottesdienste im Regensburger Dom können in der Regel ohne Voranmeldung besucht werden.

Der Zugang zu den Gottesdiensten im Dom erfolgt ausschließlich über den barrierefreien Eingang beim Eselsturm auf der Nordseite des Domes (erreichbar über den Domgarten). Die Teilnahme am Gottesdienst ist allen Personen untersagt, die aktuell positiv auf COVID-19 getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, respiratorische und infektiöse Atemwegsprobleme oder Fieber haben oder in den letzten vierzehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten gehabt oder sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufgehalten haben.


Besondere Gottesdienste im Dom

Dienstag, 14.09.2021

14 Uhr: Feier der Non zur Amtsübergabe des Generalvikars

Mittwoch, 22.09.2021

7 Uhr: Kapitelmesse am Fest des hl. Emmeram

Sonntag, 26.09.2021

10 Uhr: Pontifikalmesse zum Abschluss der Jahrestagung der Görres-Gesellschaft
15 Uhr: Pontifikalvesper zur Amtseinführung des neuen Domdekans und des neuen Domkapitulars

Freitag, 01.10.2021

17 Uhr: Anbetung und Eucharistische Vesper

Freitag, 08.10.2021

19 Uhr: Feierliches Rosenkranzgebet mit anschl. Lichterprozession

Samstag, 09.10.2021

19 Uhr: Pontifikalmesse mit anschl. NIGHTFEVER

Sonntag, 17.10.2021

15 Uhr: Pontifikalvesper zum Beginn der XVI. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode unter dem Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Partizipation und Mission“

Sonntag, 31.10.2021

10:30 Uhr: Pontifikalmesse in der Basilika St. Emmeram am Hochfest des hl. Wolfgang

Montag, 01.11.2021

10 Uhr: Pontifikalmesse am Hochfest Allerheiligen

Dienstag, 02.11.2021

7 Uhr: Kapitelsmesse an Allerseelen

Mittwoch, 03.11.2021

7 Uhr: Pontifikalmesse zum Gedenken der verstorbenen Bischöfe und Priester der Kathedrale

Donnerstag, 04.11.2021

17 Uhr: Pontifikalvesper anl. 200 Jahre Installation des Regensburger Domkapitels neuer Ordnung

Freitag, 05.11.2021

16 Uhr: Anbetung und Eucharistische Vesper

Montag, 15.11.2021

7 Uhr: Kapitelmesse am Fest des hl. Albertus Magnus

Freitag, 19.11.2021

19:30 Uhr: „Nacht der Lichter“ – Taizé-Gebet im Dom


Der Dom, vom Häusermeer behütet – ein Meisterstück des Mittelalters, die Visitenkarte einer längst vergangenen Epoche, aber voller Leben, beseelt vom Genie, vielleicht selbst ein lebendiges Wesen. Wer ihm die Ehre gibt, mag ergriffen, staunend oder einfach überrascht reagieren; der hochbetagte Bau fordert Respekt. Er verstellt buchstäblich den Weg und droht dann, die in sein Halbdunkel tauchen, zu verschlucken. Macht er sie zu einem Teil seiner selbst? Er bleibt tolerant. Auch Argwohn bietet er Platz. Der Dom zwingt niemanden, die Hände zu falten. Seine Gewölbe spannen sich großzügig über die Individualisten des einundzwanzigsten Jahrhunderts und lassen den Gedanken freien Lauf. Bertram Stubenrauch, in: Geist in Stein, Regensburg 2000