Gottesdienst im Dom © Michael Vogl

Regelmäßige Gottesdienste im Dom

Jeden Tag kommen Menschen in den Dom. Jede und jeder von ihnen hat einen Grund für den Besuch: ein stilles Gebet, Neugier, Kunstinteresse, Suche nach Geborgenheit und Stille. Was immer auch Menschen bewegt, in den Dom zu kommen: Jede und jeder ist herzlich willkommen! Hier finden Sie einen Ort der Begegnung mit Gott und Menschen, ein Ort der Erinnerung an die vielen, die vor uns geglaubt haben und ein Ort der Hoffnung auf ein Leben bei und mit Gott – und das seit bald 750 Jahren. Der Dom ist die Kirche des → Bischofs von Regensburg und des → Domkapitels. Patrone sind der Apostel Petrus, die Gottesmutter Maria und die heilige Dreifaltigkeit.

Sie sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste im Dom mitzufeiern und sich im Glauben stärken zu lassen.

Im Dom wird täglich Gottesdienst gefeiert

an Sonn- und Feiertagen

10 Uhr: Kapitelsmesse
12 Uhr: Heilige Messe

an Werktagen (Mo-Sa)

7 Uhr: Kapitelsmesse

Montag bis Freitag (2. Mai bis 28. Oktober 2022)

12 Uhr: Mittagsmeditation: 15 Minuten Besinnung und Orgelmusik

Dommusik

Die Kapitelsmessen und andere festliche Gottesdienste werden musikalisch mitgestaltet durch Chöre der → Regensburger Domspatzen, den → Domorganist und andere Ensembles der Dommusik. Während der Schulferien in Bayern (vor allem während der Sommerferien) werden diese Gottesdienste in der Regel ohne Beteiligung der Regensburger Domspatzen gefeiert.

Hinweise angesichts von COVID-19

Für die Mitfeier der Gottesdienste bitten wir um Beachtung der AHA-Regeln: Abstand wahren, auf Hygiene achten und außerdem – als Empfehlung – im Dom und überall da, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen.

Informationen zu weiteren Regelungen finden Sie u.a. auf der Webseite der → Stadt Regensburg.


Besondere Gottesdienste im Dom

Samstag, 26.11.2022

15 Uhr: Pontifikalvesper zur Eröffnung des Advents mit Bischof Rudolf

Freitag, 02.12.2022

16 Uhr: Anbetung und Eucharistische Vesper

Donnerstag, 08.12.2022 – Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

7 Uhr: Kapitelsmesse

Samstag, 10.12.2022

16 Uhr: Pontifikalmesse und NIGHTFEVER

Sonntag, 11.12.2022

16 Uhr: Feier zur Übergabe des „Friedenslichts aus Betlehem“ mit Bischof Rudolf

Mittwoch, 14.12.2022

18 Uhr: Pontifikalmesse in der ehem. Minoritenkirche zu Ehren des sel. Berthold von Regensburg mit Bischof Rudolf

Samstag, 17.12.2022

7 Uhr: O sapientia – Kapitelsmesse im Kerzenschein

Montag, 19.12.2022

7 Uhr: O radix Jesse – Kapitelsmesse im Kerzenschein

Dienstag, 20.12.2022

7 Uhr: O clavis David – Kapitelsmesse im Kerzenschein

Mittwoch, 21.12.2022

7 Uhr: O oriens – Kapitelsmesse im Kerzenschein

Donnerstag, 22.12.2022

7 Uhr: O rex gentium – Kapitelsmesse im Kerzenschein

Freitag, 23.12.2022

7 Uhr: O Immanuel – Kapitelsmesse im Kerzenschein

Samstag, 24.12.2022 – Heiliger Abend

7 Uhr: Kapitelsmesse im Kerzenschein

15 Uhr: Erste Vesper von Weihnachten
22 Uhr: Pontifikalchristmette mit Bischof Rudolf

Es musizieren die Regensburger Domspatzen und der Domorganist

Sonntag, 25.12.2022 – Hochfest der Geburt des Herrn

10 Uhr: Pontifikalmesse mit Bischof Rudolf
Es musizieren die Regensburger Domspatzen und der Domorganist
15 Uhr: Pontifikalvesper mit Bischof Rudolf
Es musiziert ein Ensemble der Dommusik und der Domorganist

Montag, 26.12.2022 – Fest des hl. Stephanus

10 Uhr: Kapitelsmesse
12 Uhr: Heilige Messe



Der Dom, vom Häusermeer behütet – ein Meisterstück des Mittelalters, die Visitenkarte einer längst vergangenen Epoche, aber voller Leben, beseelt vom Genie, vielleicht selbst ein lebendiges Wesen. Wer ihm die Ehre gibt, mag ergriffen, staunend oder einfach überrascht reagieren; der hochbetagte Bau fordert Respekt. Er verstellt buchstäblich den Weg und droht dann, die in sein Halbdunkel tauchen, zu verschlucken. Macht er sie zu einem Teil seiner selbst? Er bleibt tolerant. Auch Argwohn bietet er Platz. Der Dom zwingt niemanden, die Hände zu falten. Seine Gewölbe spannen sich großzügig über die Individualisten des einundzwanzigsten Jahrhunderts und lassen den Gedanken freien Lauf. Bertram Stubenrauch, in: Geist in Stein, Regensburg 2000