Gottesdienst im Dom © Michael Vogl

Gottesdienste im Dom St. Peter

Jeden Tag kommen unzählige Menschen in den Dom. Jede und jeder von ihnen hat einen Grund für den Besuch: ein stilles Gebet, Neugier, Kunstinteresse, Suche nach Geborgenheit und Stille. Was immer auch Menschen bewegt, in den Dom zu kommen: Jede und jeder ist herzlich willkommen! Hier finden Sie einen Ort der Begegnung mit Gott und Menschen, ein Ort der Erinnerung an die vielen, die vor uns geglaubt haben und ein Ort der Hoffnung auf ein Leben bei und mit Gott – und das seit über 700 Jahren. Der Dom ist die Kirche des Bischofs von Regensburg und des Domkapitels. Patrone sind der Apostel Petrus, die Gottesmutter Maria und die heilige Dreifaltigkeit.

Sie sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste im Dom mitzufeiern und sich im Glauben stärken zu lassen.

Gottesdienstregelung angesichts von COVID-19

Im Dom werden zu folgenden Zeiten Gottesdienste gefeiert
an Werktagen (Mo-Sa): 7:00 Uhr
an Sonn- und Feiertagen: 10:00 Uhr und 12:00 Uhr.

Der Zugang zu den Gottesdiensten im Dom erfolgt ausschließlich über den barrierefreien Eingang beim Eselsturm auf der Nordseite des Domes (erreichbar über den Domgarten). Bitte bringen Sie für den Gesang Ihr eigenes Gotteslob mit. Auf dem Weg zum/vom Sitzplatz müssen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung tragen und sich am Eingang die Hände desinfizieren. Setzen Sie sich bitte nur auf einen der markierten Sitzplätze.

Mittagsmeditationen im August und September 2020

Vom 1. August bis 30. September finden die Mittagsmeditationen (Mo-Fr um 12 Uhr) statt: Ob als Besucherin der Stadt oder als Bewohner: Sie sind herzlich eingeladen, zur Mittagszeit in den Dom und dort zur Ruhe zu kommen. Mit dem Mittagsläuten der Domglocken beginnt diese Mittagspause. Texte und Orgelmusik bringen Sie auf neue Gedanken. Sie können Atem holen und Kraft schöpfen für den Tag.


Der Dom, vom Häusermeer behütet – ein Meisterstück des Mittelalters, die Visitenkarte einer längst vergangenen Epoche, aber voller Leben, beseelt vom Genie, vielleicht selbst ein lebendiges Wesen. Wer ihm die Ehre gibt, mag ergriffen, staunend oder einfach überrascht reagieren; der hochbetagte Bau fordert Respekt. Er verstellt buchstäblich den Weg und droht dann, die in sein Halbdunkel tauchen, zu verschlucken. Macht er sie zu einem Teil seiner selbst? Er bleibt tolerant. Auch Argwohn bietet er Platz. Der Dom zwingt niemanden, die Hände zu falten. Seine Gewölbe spannen sich großzügig über die Individualisten des einundzwanzigsten Jahrhunderts und lassen den Gedanken freien Lauf. Bertram Stubenrauch, in: Geist in Stein, Regensburg 2000